Adventsfeier in der Geicher Kapelle 2015

Zum zweiten Mal haben wir am 4. Advent zu einer kurzweiligen Adevntsfeier in die Geicher Kapelle eingeladen. Mit teils besinnlichen, teils heiteren Vorträgen von Christina Hourtz, Rita Fuchs, Alfons Schmitz, Karin Schmitz sowie Hartmut Knipprath konnten die zahlreichen Besucher dieser Veranstaltung bestens unterhalten werden. Untermalt wurde die Veranstaltung durch Akkordeonmusik von Karin Schmitz, wobei viele ihr Stimmtalent unter Beweis stellten und kräftig mitsangen.
Im Anschluss blieb man noch auf eine Tasse Glühwein bzw. heißen Kakao und erzählzte sich noch so manches. 

Krankheitsbedingt mussten einige Ihr Kommen absagen, die Veranstaltung war aber trotzdem gut besucht und man freut sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr. Den Akteuren hat es viel  Freude bereitet. Fotos der Veranstaltung werden noch folgen.

 Ein Dank gilt auch den weiteren helfenden Händen im Hintergrund, ohne deren Unterstützung die Veranstaltung nicht hätte druchgeführt werden können.

 

 

          Familientag am 20. September 2015

Ne wat wor dat hück ne schöne Daach, hück han mir jesunge un jelaach, jemüffelt un jesüffelt, jeschwaad und vill jesinn.

 

So ungefähr kann man den diesjährigen „Familientag“ des MGV Liederkranz Geich beschreiben und zusammenfassen.

Mit freundlicher Unterstützung von Familie Dahmen wurden wir am frühen Sonntagmorgen per Traktor auf einem Anhänger mit Strohballen als Sitzgelegenheit, bei herrrlichem Wetter und viel Sonnenschein, durch die nähere Umgebung unseres Ortes gefahren und „geschaukelt“. Letzteres hatte eine entscheidende Bedeutung für die Aufnahme verschiedenster Getränke, hatte doch manch Eine/r von uns letzten Endes  klebrige Hände oder kleinere Flecken auf der Kleidung oder sogar der Brille. Das alles aber war nicht wirklich schlimm, konnte dieses doch bei unserem „Boxenstopp“ in Inden wieder sauber gamcht werden.

 

 

 

 

Manch einer fragte sich während der abenteuerlichen Reise, ob er nicht schon einmal in der Vergangenheit mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß die diversen Feld- und Wirtschaftswege in unserem heimischen Braunkohlerevier erkundet hat. Immer wieder vollzog unser Fahrer Josef plötzliche Richtungswechsel nach rechts oder links, mal ging es bergauf, mal schnell wieder bergab. Eine tolle, interessante, manchmal auch rasante Fahrt, so wie sie die meisten von uns wohl noch nie mitgemacht haben.

Das ist pure Romantik, Leidenschaft und Liebe fürs Natürliche. Einmal entschleunigen, sich mal die Zeit und Muße nehmen, die Natur zu erkunden und diese mit allen Sinnesorgangen zu riechen, schmecken und zu erleben. Und plötzlich erklingt ein Lied, wie man es so an diesem Ort noch nie gehört hat: „Maria breit den Mantel aus…“ ertönt es aus den Kehlen unserer Frauen. Sie stimmen ein geistliches Lied an einem geistlichen Ort an ? Was ist denn jetzt pasiert. Dann die Aufklärung: Wir befinden uns auf Höhe der Kyffhäuser Kapelle in Inden-Altdorf. Welch eine spontane Reaktion unserer weiblichen Begleitung. Und das war auch das erste Anzeichen dafür, dass unsere Reise durch die Gemarkungen von Langerwehe bald ihr Ziel erreichen würde: Das Restaurant „Geuenicher Hof“

 

 

 

 

Unser Vorstand hatte sich in diesem Jahr für die Einnahme eines Imbisses für diese Lokalität entschieden, nachdem wir in den zurückliegenden Jahren u.a. auf der Laufenburg eingekehrt waren.

 

 

 

An dieser Stelle noch mal ein Danke Schön an Josef und Monika für die Bereitstellung des fahrbaren Untersatzes.

Nach etwas über einer Stunde war es an der Zeit, wieder aufzubrechen und die Heimreise anzutreten. Diesmal jedoch nicht per Traktor, sondern zu Fuß.
Angeführt von dem ältesten Mitglied dieser Gruppe ging es auf fast den gleichen Wegen wieder zurück in unsere Heimat. Und erneut erklang aus dem Munde von Karin an der Kyffhäuser-Kapelle das bereits vorhin erwähnte Lied „ Maria breit den Mantel aus“, jedoch wurde Sie diesmal nur von einigen wenigen Damen unterstützt. Die Wandergruppe blieb dort stehen, man nutzte die Zeit zu einer kleinen Stärkung. Denn schließlich hatte Monika noch ein ganz besonderes Tröpchen für uns mitgebracht. Selbstgemachter Eierlikör, richtig lecker. Und die dazu gereichten Trinkgefäße mussten gar nicht groß entsorgt werden, bestanden diese doch aus Waffelteig und konnten ohne Mühe verzehrt werden.

 

Dann hieß es aus dem Mund von Peter, wir sollten doch langsam aber sicher weitergehen, schließlich würde um 13:00 Uhr das Mittagessen serviert. Dies hatte dann den Erfolg, dass mit schnellen Schritten die weitere Heimreise fortgesetzt wurde. (Hatten die Anführer der Gruppe tatsächlich wieder Hunger?)

 

 

Sonnenschein wechselte sich mit einigen wenigen, dunkleren Wolken ab. Diese wurden  vom sich nahe befindenden Kraftwerk in Weisweiler produziert. Alles in allem aber war es recht mild mit Temperaturen um die 18-19 Grad Celsius. Manch eine/r geriet dabei heftig ins Schwitzen, es galt aufzupassen, sich  keine Erkältung einzufangen.


Josef erklärte dem interessierten Zuhörer die Aufteilung der einzelnen Parzellen in den Feldern, was wann wo und wie angebaut wurde sowiie, wie sich die Landschaft zukünftig  verändern würde. Schließlich wird in dieser Region eine Autobahnzufahrt zur A4 errichtet und  ein fast 110 Hektar großes Gewerbegebiet gepant. Manch großes Unternehmen soll bereits Interesse gezeigt haben, hier zukünftig zu investieren. Gerüchte? Halbwahrheiten? Gerede? Man weiß es noch nicht, von Seiten der Gemeinde Langerwehe und der Stadt Düren wurde noch nichts Konkretes der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Überpünktlich erreichten wir dann unseren geliebten Heimatort, vertrautes Terrain. Und manch eine/r freute sich darauf, endlich ein Kaltgetränk zu sich nehmen zu können, waren die Sonnenstrahlen doch in der Zwischenzeit recht warm geworden.
Zügig wurden die ersten Getränke serviert, der erste Durst gelöscht. Kalle hatte bereits seine rollende Discobox (übrigens mit neuem Equipment ausstaffiert) aufgebaut und unterhielt uns mit diverser Stimmungsmusik der Rheinischen Art. Inzwischen waren auch diejenigen auf dem Platz erschienen, die morgens die „Ausflugstour“ nicht mitgemacht hatten.

 

Ca. eine halbe Stunde später rollte der Lieferwagen des Cateres ein, bei dem das Mittagessen vorbestellt war. In lockerer Buffetform wurde das fantastische Essen serviert. Jeder konnte sowviel essen, wie er wollte und schaffte. Echt lecker, was da vor unseren Augen aufgebaut und serviert wurde: Speckklöße mit Sauerbraten, Spätzle, Rosmarinkartoffeln sowie Schweinefillet in Rahmsoße sowie diverse Salate.
Puh, das war gar nicht alles zu schaffen, soviel hatte der Caterer geliefert. Und unser Kalle hatt sich von jedem den vollen Teller zeigen lassen und ein Erinnerungsfoto (eher Beweisfoto) geschossen. So kann keiner mehr sagen, er hat nichts zu essen bekommen. Oder dient das Foto zukünftig zur Festlegung des Jahresbeitrags? Wer am meisten gegessen hat, zahlt weniger oder mehr? Man weiß es noch nicht.

 

 

Dann schlug endlich die Stunde von DJ Kalle, spielte er doch jetzt einen Hit nach dem anderen. Auch hatte er inzwischen das Interesse von Klaus erregt, der sich von Kalle in die Geheimnisse seiner Musikanlage einweisen ließ und uns ebenfalls mit allerlei Stimmungsmusik berauschte.

 

Dieser „Wandertag“war ein toller Erfolg, bei herrlichem Wetter, gut gelaunten Gästen und leckeren Speisen und Getränken. Vielen Dank hierfür noch an die „Organisatoren“, die dies ermöglicht hatten. Eine wunderbare Idee konnte so zur Zufriedenheit aller Teilnehmer umgesetzt werden, alle waren sich einig, dies in der Zukunft wiederholen zu wollen. Nur unser Hermann war nicht ganz zufrieden damit, dass seine mitgebrachten  Liköre nicht den gewünschten Absatz fanden. Aber das Jahr ist ja noch lang und es gibt noch die ein oder andere Gelegenheit dazu, dies zu ändern.

 

Gegen 15:30 Uhr wurde noch Kaffee und Kuchen gereicht und ein wunderbarer Tag ging langsam, aber sicher zu Ende. Alle waren sich einig, dass so ein Tag zukünftig Wiederholungen erhalten soll.

 

Den Tag in Bildern kann man in der Galerie nacherleben. Bitte hier klicken.


         Kapellenfest am 06. September 2015


Der Kapellenbauverein Geich hatte am 06. September 2015 zum Kapellenfest anlässlich der umfangreichen Renovierungsarbeiten, die im Jahr 2014 durchgeführt wurden, eingeladen. Nach einer Festmesse, zelebriert von Monsignore Glasmacher  und von Kantor Frank Grobusch musikalisch gestaltet, trafen sich die Einwohner von Geich sowie viele Interessierte auswärtige Gäste auf der Festwiese rund um die St. Nikolaus Kapelle in Geich.


Theo Koch, Mitglied im Kapellenbauverein, referierte mehrfach an diesem Tag über die Entstehungsgeschichte sowie die zuletzt durchgeführten Renovierungsarbeiten an  der Kapelle, die ihren Ursprung wohl im 12. Jahrhundert hat.

Der Kapellenbauverein und die Mitglieder des Männergesangsvereins Liederkranz Geich hatten Verkaufsbuden, Zelte sowie eine Hüpfburg für die kleinen Besucher aufgebaut. Der Löschzug der Geicher / Obergeicher Feuerwehr erklärte sich für den Grill sowie die Herstellung von Zuckewatte verantwortlich. Auch wurde das berühmte Geicher Kuchenbuffet den zahlreichen Gästen angeboten. Mancher Gast war extra deswegen angereist.

Der Wettergott hatte im Gegensatz zur Dorfkirmes diesmal ein Einsehen und ließ die zahlreichen Wolken vorbeiziehen. Das bedeutete jedoch auch, dass es an mancher Stelle auf der Festwiese sehr zugig war.

Bis in den frühen Abend hinein saßen und standen die Besucher, vielfach in lockerer, geselliger Runde beisammen. Die Verantwortlichen des Kapellenbauvereins waren trotz der kurzfristigen Einladung von der Resonanz der Besucher voll zufrieden.

 

Fotos hierzu finden sie hier. (bitte klicken)

 

 


Einladung zum Umtrunk anlässlich der Goldenen Hochzeit von  Marianne & Manfred Cremer

Der MGV Liederkranz Geich wurde für den 12. August bei Marianne & Manfred Cremer anlässlich deren Goldenen Hochzeit zu einem Umtrunk eingeladen. Der Verein hat sich seit Jahren dafür bereit erklärt, auf Wunsch zu diesen Jubelfesten Hausschmuck anzufertigen und anzubringen.


Nachdem die terminlichen Dinge mit der Tochter Andrea abgeklärt waren, wurde für den Jubeltag alles vorbereitet und organisiert. Zu unserer Überraschung brauchten wir das Tannengrün nicht extra im Laufenburger Wald zu holen,ein Einwohner aus Obergeich hatte gerade mehrere Tannen gefällt, das Grün stellte er uns zur Verfügung.

Man traf sich zwecks Binden der Girlanden ab 14:00 Uhr auf dem Bauernhof Schilling in Geich. Mit 14 Männern ging es dann ans Werk. Aufgrund dieser hohen Beteiligung war das Tannengrün schnell verarbeitet und man hatte noch Zeit, sich bei kühlen und geistreichen Getränken zu stärken. Manch einer hatte sich dabei schon etwas zu viel gestärkt, was sich im Verlauf des Abends zeigen sollte.

 

Zum Befestigen des Hausschmucks hatte man sich für 18:00 uhr verabredet, viele Mitglieder nebst Partnerinnen folgten der Einladung von Marianne & Manfred. Nach ca. 20 Minuten war alles befestigt, die goldenen Rosen gesteckt sowie die goldene 50 aufgehangen, der gemütliche Teil konnte beginnen.

Der Vereinsvorsitzende Peter Raak überreichte im Namen des Vereins einen Präsentkorb und überbrachte die herzlichsten Glückwünsche. Und los ging es.

Wiederum wurden reichlich gekühlte sowie geistreiche Getränke serviert, es war eine lockere, heitere und gemütliche Atmosphäre und wir feierten mit Marianne & Manfred zusammen  bis kurz vor Mitternacht.

 

Ach ja, was einmal aufgehangen wird, muss auch wieder abgehangen werden. Hierfür trafen sich einige Mitglieder gut eine Woche später. Was ursprünglich nur für kurze Zeit angedacht war, dauerte etwas länger. Gut gelaunt und froh, dass alles so gut zur Zufriedenheit von Marianne & Manfred geklappt hatte,  machten sich die letzten Helfer nach ca. 4 Std harter Arbeit auf den Heimweg.

 

Die Bilder hierzu gibt es hier: (bitte klicken)

 

 

Und übrigens, die nächste Goldene Hochzeit ist bereits Anfang des nächsten Jahres. Vielleicht benötigen wir dann ebenfalls kein frisches Tannengrün aus dem Wald, sondern verwenden hierfür die nicht mehr benötigten Weihnachtsbäume…..