Presse 2016

Bericht in der Dürener Zeitung am 05.03.2016
Bericht in der Dürener Zeitung am 05.03.2016

Presse 2014

Freitag, 5. Dezember 2014

Dürener Zeitung / Lokales / Seite 21


Kurz notiert:


Neue Nikolaus-Statue  für die Kapelle in Geich



Geich. In einer Messfeier aus Anlass des Patronatsfestes am heutigen Freitag um 18.30 Uhr segnet Pfarrer Norbert Glasmacher die neue Statue für die Nikolaus-Kapelle im Langerweher Ortsteil Geich. Die Statue des Schutzpatrons der Kapelle ist eine Stiftung von Heinz und Elisabeth Gaspers aus dem Nachbarort Echtz. Im April 2012 wurde die vorerst letzte Messe in der Kapelle am Ortsrand gelesen. Der Grund: Wegen akuter Einsturzgefahr der Balkendecke musste das Gotteshaus geschlossen werden. Nach grundlegender Sanierung und Renovierung wurde im August 2014 zum 125-jährigen Bestehen des Männergesangvereins „Liederkranz“ wieder ein Gottesdienst gefeiert. Einem Besucher aus dem Nachbarort Echtz fiel dabei auf, dass in der Kapelle keine Figur des Namenspatrons St. Nikolaus stand. Vor vielen Jahren war eine Nikolaus-Skulptur bei einem Einbruch gestohlen worden. (sps)

Bericht in der Kirchenzeitung des Bistums Aachen vom 31.10.2014
Bericht in der Kirchenzeitung des Bistums Aachen vom 31.10.2014

Spende für die Sanierungsarbeiten an der St.-Nikolaus-Kapelle

 

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Langerwehe unterstützt den Kapellenbauverein Geich mit einer Spende für die Sanierungsarbeiten an der St.-Nikolaus-Kapelle.

Der Vereinsvorsitzende Horst Bünten überreichte am 12.07.2014 zusammen mit seiner Stellvertreterin Kathi Rolland einen Scheck an Herrn Koch. Die ehrenamtlichen Helfer aus Geich zeigten sich sehr erfreut über die Spende. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Langerwehe ist auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, hier mitzuarbeiten, damit der Verein weiter bestehen kann.

 

Bericht im Amtsblatt der Gemeinde Langerwehe, 25. Juli 2014

Kämpfen für den Erhalt der Nikolaus-Kapelle im Langerweher Ortsteil Geich: Edmund Esser, Ortsvorsteher Markus Dahmen und Theo Koch (von links). Foto: Sandra Kinkel
Kämpfen für den Erhalt der Nikolaus-Kapelle im Langerweher Ortsteil Geich: Edmund Esser, Ortsvorsteher Markus Dahmen und Theo Koch (von links). Foto: Sandra Kinkel

"Geicher hängen an ihrer Kapelle"

 

Die Nikolaus-Kapelle in Langerwehe-Geich ist für Theo Koch und Edmund Esser eine echte Herzensangelegenheit. Die beiden Männer sind 74 Jahre alt,in dem 320-Seelen-Dorf geboren und haben ihren Ort nie verlassen. Theo Koch engagiert sich seit 1967 im Kapellenverein, seit 1968 arbeitet er im Vorstand mit. Und macht sich im Augenblick ziemlich große Sorgen.

 

"Unsere Kapelle ist zurzeit geschlossen", sagt er. "Der Dachstuhl hat einen gewaltigen Schaden und muss erneuert werden. Die Kosten belaufen sich aufrund 140.000 Euro." 40 Prozent davon - minus eines Bundeszuschusses also knapp 50.000 Euro - muss der Kapellenverein selbst tragen, damit haben Koch und Esser aber kein Problem. "Wir sind froh", sagt Esser, "dass es losgeht." Normalerweise, so Esser, gehörten vier Männer zum "harten Kern" des Kapellenvereins, die wirklich intensiv mitarbeiteten. "Aber wenn es darauf ankommt", so Theo Koch, "kommen auch 20 Leute zum Helfen.
Die Geieher hängen an ihrer Kapelle." Und das schon mindestens 800 Jahre. "Der Ort ist so alt wie die Kapelle", sagt Koch. "Und die stammt aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Das hat uns ein Gutachter des

Bistums bestätigt. Das genaue Datum kennen wir leider nicht." Es ist aber überliefert, dass der Graf von Merode, in dessen Herrschaftsbereich Geich lag, die Kapelle gebaut hat.
Er wollte dem Heiligen Nikolaus zum Dank für seine glückliche Rückkehr als Kreuzfahrer  ein Gotteshaus widmen. In gotischer Zeit erhielt die Kirche ein höheres Dach, während der Regentschaft von Heinrich von Hessen wurde ein Großteil durch einen Brand zerstört. 1669 stiftete der Graf von Merode die Balken, woraus das neue, heute noch erhaltene, aber eben marode Gewölbe gezimmert wurde. Später wurden in dem Hospital, das neben der Kapelle stand, Pestkranke gepflegt, was dem Gotteshaus den Beinamen .Pestkapelle" einbrachte.

 

Theo Koch: "Die Kapelle hat schon viel erlebt und überlebt. Deswegen bin ich auch zuversichtlich, dass es uns gelingt, den DachstuW zu renovieren." Das sieht der junge Ortsvorsteher Markus Dahrnen (30) ähnlich. "Unsere Kapelle ist ein Ausnahrneprojekt, das vom Bistum Aachen gefördert wird. Wir haben schon die mündlichen Zusagen, dass wir mit den Arbeiten anfangen können." In einem ersten Schritt muss jetzt genau geprüft werden, was an dem maroden DachstuW des Kirchleins alles gemacht werden muss. "Das Bistum", so Markus Dahmen, "hat einen Architekten und einen Statiker beauftragt, der genau das jetzt festlegen wird. Und der wird dann auch entscheiden, was wir in Eigenleistung machen dürfen." Und dann krempeln Theo Koch, Edmund Esser und ihre Mitstreiter sofort die Ärmel hoch und legen los.

 

So wie beispielsweise auch schon vor sechs Jahren, als sie den kompletten Weg von der Straße bis zur Kapelle neu gepflastert haben. "Das 125-jährige Jubiläum des Männergesangvereins ,Liederkranz Geich' werden wir wohl im nächsten Sommer noch im Zelt feiern müssen", sagt Markus Dahrnen. "Aber ich hoffe, dass die Kapelle Ende 2014 wieder genutzt werden kann."

 

Bericht in der Dürener Zeitung vom August 2013 von Sandra Kinkel, Langerwehe

 

 

Presse 2013

„Mit bis zu 20000 Euro Fördermittel unterstützt die Bundesregierung die Bestandssicherung der romanischen Nikolaus-Kapelle Geich in der Gemeinde Langerwehe“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung Thomas Rachel MdB (CDU) bei seinem Besuch der Kapelle. Vor Ort informierte sich der Christdemokrat beim Vorsitzenden des Kapellenbauvereins Geich, Theo Koch über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen.

 

„Die Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist Symbol für die prägende Kraft, die das Christentum in unserer Region seit Jahrhunderten hat“, betonte Thomas Rachel. Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren hatte dem Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe Heinrich Göbbels wichtige Hinweise für die Beantragung von Fördermitteln gegeben und den Förderantrag der für die Nikolaus-Kapelle zuständigen Katholischen Kirchengemeinde St. Michael Echtz erfolgreich begleitet. Bürgermeister Göbbels unterstützte ebenfalls die Kirchengemeinde im Antragsverfahren mit hohem Einsatz. Er bedankte sich bei Thomas Rachel für dessen Initiative.

 

„Wegen des Förderbescheids der Bundesregierung haben wir jetzt die Möglichkeit ebenfalls in die Sanierung der Nikolauskapelle zu investieren,“ kündigte Elmar von Reth, Bau- und Kunstreferent des Bistums Aachen, zur Überraschung aller Anwesenden an. 60% der nicht durch die Fördermittel des Bundes gedeckten Kosten werde das Bistum übernehmen, versicherte der Fachmann und wies zugleich auf die kirchenhistorische Bedeutung des Bauwerks hin.

 

Was die Förderung durch die Bundesregierung für die Menschen in Geich bedeutet, erklärte der katholische Pfarrer Norbert Glasmacher. „Mit dem Förderbescheid bringen sie den Menschen Mut und Ansporn, sich weiter für ihre Kapelle und die Dorfgemeinschaft zu engagieren,“ wandte er sich dankbar an Thomas Rachel. „Die Kapelle gehört zu den Menschen wie die Menschen zu der Kapelle“, betonte Pfarrer Glasmacher die Bedeutung der Kapelle als Erinnerungsort und Lebensmittelpunkt für die Dorfgemeinschaft in Geich. Gerd Clemens aus dem Kirchenvorstand St.Michael und Kreistagsabgeordnete Astrid Natus Can freuten sich über die positive Perspektive für die Kapelle in Geich.

 

Ein Bericht von Sandra Kinkel, Langerwehe vom 02.08.2013

hier der Link zur Seite von Sandra Kinkel "Wehter Verzäll"


Geicher Kapelle bleibt weiter geschlossen

Informationen des Kirchenvortandes Echtz und des Kapellenbauvereins Geich 2013 zur aktuellen Situation der St.Nikolaus-Kapelle in Geich

Leider muss die Kapelle in Geich -eines der ältesten Sakralbauten unserer Heimat , vermutlich aus dem 11. Jahrhundert – wegen akuter Einsturzgefahr der Balkendecke geschlossen bleiben. Die letzte hl. Messe wurde am 19. April 2012 gefeiert. Anfang des Jahres stellten Mitglieder des Kapellenbauvereins fest, dass die uralten Eichenbalken an der die Decke hängt, an vielen Stellen morsch und vom Holzwurm zerfressen sind. Wegen der besonderen Denkmalwürdigkeit der Kapelle war eine behutsame Planung zur Instandsetzung erforderlich. Es folgten viele Besichtigungen von Fachleuten des Bistums Aachen, des Landschaftsverbandes und dem Bauamt der Gemeinde Langerwehe, auch ein Holzsachverständiger wurde zu Rate gezogen.

 

Schließlich kam man unter Beteiligung der Denkmalbehörde zu dem Ergebnis, dass die alten Balken nicht mehr zu erhalten sind, und die von unten sichtbare Decke, die wahrscheinlich bei der Beseitigung der Kriegsschäden 1958 eingebaut wurde, nicht dem Denkmalschutz unterliegt. Bei der Deckenerneuerung soll jedoch angestrebt werden, die vorhandenen Ornamente wieder zu verwenden. Da die Vorgehensweise der notwendigen Instandsetzung nun mit allen Behörden abgeklärt ist, bemühen wir uns z.Zt. um die Kostenermittlung. Sobald uns konkrete Zahlen vorliegen, werden wir versuchen, die Finanzierung unter Beteiligung aller möglichen Behörden sicher zu stellen.

 

Sowohl der Kirchenvorstand Echtz als auch der Kapellenbauverein Geich sind sehr daran interessiert, die Kapelle möglichst schnell wieder zu öffnen

 


Presse 1959

 

Bericht in der Dürener Zeitung vom Februar 1959

 

"Die Glocken klingen wieder"

 

 

Bericht aus dem Jahre 1959 über die Nikolauskapelle
Bericht aus dem Jahre 1959 über die Nikolauskapelle

Presse 1958

Bericht in der Dürener Nachrichten vom August 1958

 

 

 

"Wieder geistiger Mittelpunkt"